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22. Festival Orgel PLUS 2010
vom 1. bis 17. Januar 2010 in Bottrop
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Sonnabend,
9. Januar 2010 • 20.00 Uhr
Liebfrauen
(Eigen, Nordring)
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Chor- und
Orchesterkonzert
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Jutta
Potthoff, Sopran
Dagmar
Linde, Alt
Jörg
Nitschke, Tenor
Wolfgang
Tombeux, Baß
Wolfgang
Schwering, Orgel
Städtischer
Musikverein Bottrop
Folkwang
Kammerorchester Essen
Leitung:
Friedrich Storfinger
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Programm
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Johann
Sebastian Bach
(1685-1750)
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Kantate
„Wie schön leuchtet der Morgenstern“ BWV 1
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Joseph
Haydn
(1732-1809) |
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Missa In honorem Batissimae Virginis
Mariae Es-Dur
Große Orgelsolomesse Hob XXII,4
Kyrie
– Gloria – Credo – Sanctus-Benedictus – Agnus Dei |
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Wolfgang
Schwering, geboren in Oberhausen, schloß sein Kirchenmusikstudium an der
Essener Folkwang-Hochschule 1976 mit Auszeichnung ab. Es folgten Studien in den
Fächern Kammermusik, Cembalo sowie in der Meisterklasse Orgel bei Prof.
Sieglinde Ahrens. 1978 war er 2. Preisträger beim Messiaenwettbewerb in Essen,
1979 legte er das Konzertexamen im Fach Orgel ab, 1980 gewann er den 1. Preis
beim Internationalen Wettbewerb für junge Kirchenmusiker in Fürth, der in den
Disziplinen Chorleitung, Orgelspiel und Orgelimprovisation ausgetragen wurde.
Von 1973 bis 1992 war Schwering Kirchenmusiker an der Herz-Jesu-Kirche in
Oberhausen-Sterkrade. Seit 1992 ist er Domorganist in Xanten und künstlerischer
Leiter der Domkonzerte. Seine Arbeit ist geprägt durch den Unterricht am
Bischöflichen Kirchenmusikseminar Münster und die
Orgelsachverständigentätigkeit im Bistum Münster. Orgelkonzerte,
Kammermusikabende, Chor- und Orchesterkonzerte, sowie Orgel -CD-Aufnahmen runden
das umfangreiche musikalische Schaffen ab.
Der städtische
Musikverein Bottrop wurde 1918 gegründet. Franz Swieting leitete 42 Jahre den
Chor. Seit 1972 führte Johann Andreas Lang die Tradition der weltlichen und
sakralen Musikpflege mit drei großen oratorischen Werken im Jahr fort. Nach dem
Tod von Johann Andreas Lang leitet Friedrich Storfinger seit 1990 den
städtischen Musikverein, der beim Festival Orgel PLUS mehrfach u.a. mit selten
aufgeführten Werken, wie dem Te Deum von Otto Nicolai mitwirkte.
Friedrich
Storfinger, geboren 1951, studierte
Kirchenmusik an der Folkwang-Musikhochschule in Essen mit dem Hauptfach Orgel
bei Prof. Sieglinde Ahrens und absolvierte ein Kapellmeisterstudium bei Volker
Wangenheim in Köln. Er ist Organist der Liebfrauenkirche in Bottrop und leitet
den städtischen Musikverein Bottrop, mit dem er beim Festival Orgel PLUS selten
zu hörende oratorische Werke u.a. von Otto Nicolai und Joseph Rheinberger
aufführte.
Seit fast
50 Jahren ist das Folkwang Kammerorchester Essen eine feste Größe im deutschen
Musikleben und hat sich sowohl die Pflege des traditionellen Repertoires für
Kammerorchester als auch die Verbreitung unbekannter Werke zum Ziel gesetzt.
Wichtige Aufgabe des Ensembles ist die Förderung des Orchester- und
Solistennachwuchses.
Neben
international bekannten Dirigenten und Solisten wie Maria Kriegel, Bernd
Glemser, Christoph Poppen, Anthony und Joseph Paratore und Vadim Repin sind
auch hochbegabte junge Künstler wie Mirijam Contzen oder Latica Honda-Rosenberg
gerngesehene Gäste des Orchesters.
Durch
regelmäßige Auftritte in Deutschland und im benachbarten europäischen Ausland
konnte sich das Ensemble einen viel beachteten Platz unter den deutschen
Kammerorchestern erspielen. Davon zeugen Einladungen zum Schleswig-Holstein
Musik Festival 1995, 1999 und 2002 und dem Mozartfest Schwetzingen 1996, 2002,
2004 und 2007. Konzertreisen führten das Folkwang Kammerorchester Essen zuletzt
nach Litauen, Rom, Österreich, Belgien und in die Schweiz. Im Jahr 2005 wurde
das Folkwang Kammerorchester Essen zum „Orchestra in residence“ beim Festival
„Sommer – Schlösser – Virtuosen“ ernannt. Zahlreiche CD-Einspielungen und
Rundfunkaufnahmen runden das Profil des Folkwang Kammerorchesters Essen ab.
Jutta Potthoff
studierte u.a. bei Dorothea Liss in Münster und bei Ingeborg Ruß und Hildegard
Kronstein in Detmold. Sie ist freiberuflich als Sängerin tätig und wirkte beim
Festival Orgel PLUS bereits u.a. bei der Aufführung des Te Deum von Otto
Nicolai mit. Sie ist Dozentin für Gesang an der Kirchenmusikhochschule in
Herford und konzertiert in Europa und Übersee. Zahlreiche Rundfunk- und
CD-Aufnahmen dokumentieren ihre Arbeit.
Dagmar
Linde, geboren in Witten an der Ruhr, studierte Gesang und Kirchenmusik in
Düsseldorf und Frankfurt. Sie ist Dozentin der freien Universität
Witten-Herdecke und gefragte Interpretin im Oratorienfach. Sie wirkte u.a. beim
Rheingau Musikfestival mit und war als Solistin im Verdi-Requiem und Elias zu
hören. Sie war Finalistin beim Podium Junger Sänger des VDKC und errang beim
internationalen Wettebewerb TIM im Bereich Oper in Rom in Juli 2006 den 2.
Preis.
Jörg
Nitschke studierte Kirchenmusik und Gesang in Dortmund und ist seit 1992 als
Kirchenmusiker in Essen tätig. Als Sänger wirkte er bei zahlreichen Festivals,
wie den Göttinger Händel-Festspielen und dem Leipziger Bachfest mit. Gleichzeitig ist er als Leiter verschiedener
Chöre und Vokalensembles tätig. Als Solist war er mehrfach bei Konzerten des
städtischen Musikvereins in Bottrop zu hören.
Wolfgang
Tombeux erhielt zunächst eine Gesangsausbildung an der Musikschule Dülmen und
studierte anschließend bei Prof. Peter Ziethen an der Musikhochschule Detmold,
Abteilung Münster. Er nahm an zahlreichen Meisterkursen u.a. bei Walter Berry,
Christoph Prégadien und Thomas Quasthoff teil und ist als Solist in
verschiedenen Opernproduktionen aufgetreten. Daneben konzertiert er als Lied-
und Oratoriensänger.
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Änderungen und Irrtümer vorbehalten!
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