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25.
Festival Orgel PLUS 2013
vom 5. bis 13. Januar 2013 in
Bottrop
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Sonntag,
13. Januar 2013 • 16.00 Uhr
Liebfrauen (Eigen, Am Nordring) |
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Abschlußkonzert -
Jubiläumskonzert II
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Studio-orchester-duisburg e.V.
Leitung: David de Villiers
Hans-Josef Knaust, Orgel |
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Das studio-orchester
duisburg e.V. wurde 1970 von Ulrich Schoenholtz
gegründet, dem späteren Leiter der Niederrheinischen Musik- und
Kunstschule. Anfangs waren nur sieben junge Musiker dabei, darunter
Gerhard Stienissen, der bis heute Konzertmeister des Orchesters ist und
inzwischen zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde. 1974 übernahm Peter
Baberkoff, später Professor für Dirigieren an der Freiburger
Musikhochschule, die künstlerische Leitung. Vier Jahre danach
konstituierte sich das Orchester als eingetragener Verein.
Im Rahmen zahlreicher Solokonzerte arbeitete das Orchester immer mit
Duisburger Künstlern zusammen. Prominentestes Beispiel ist der
inzwischen weltbekannte Geiger Frank Peter Zimmermann, der noch als
Kind ein Violinkonzert mit dem studio-orchester duisburg aufführte und
auch noch zu Beginn seiner internationalen Karriere zweimal mit dem
studio-orchester konzertierte. 1997 hatte das Orchester junge Virtuosen
aus der Ukraine als Gastsolisten. 1999 kam es zu einem Zusammenwirken
mit Solisten der Berliner Philharmoniker. Zum Jahreswechsel 2008/2009
gastierte das studio-orchester duisburg auf Einladung des
Landesjugendchors NRW (und seiner Dirigenten Christiane Zywietz-Godland
und Hermann Godland) in China und gestaltete dort gemeinsam mit dem
Landesjugendchor sechs Neujahrskonzerte, u.a. in den großen
Konzerthallen von Peking und Shanghai. Im Herbst 2011 musizierte das
Orchester in Rom, wo u.a. Aufführungen des Oratoriums Paulus von Felix
Mendelssohn-Bartholdy auf dem Programm standen.
David de Villiers
ist 1944 in Kapstadt (Südafrika) geboren, studierte
in Südafrika und in Deutschland, 1973 begann er als Korrepetitor an der
Oper in Frankfurt und war dort von 1977-82 bei Michael Gielen 2.
Kapellmeister.
Von 1983-1986 war David de Villiers Chefdirigent des Kammerorchesters
„Ad Artem de Metz“ und von 1984 bis 1991 Erster Kapellmeister und
stellvertretender Generalmusikdirektor der Städtischen Bühnen in
Bielefeld, die während dieser Zeit durch Wiederentdeckung unbekannter
Opern internationale Beachtung gefunden haben.
Unter seiner Leitung und in Zusammenarbeit mit John Dew kamen u.
a.
ZEMIRE UND AZOR (Gretry), TRANSATLANTIK (Georges Antheil), NEUES VOM
TAGE (Hindemith), DIE ERSTEN MENSCHEN (Rudi Stephan), AUSGERECHNET UND
VERSPIELT (Krenek), DIE ZWINGBURG (Krenek), DAS WUNDER DER HELIANE
(Korngold), FENNIMORE UND GERDA (Delius), LEBEN DER BOHEME
(Leoncavallo), DIE JÜDIN (Halevy) und NIXON IN CHINA (Adams) zur
Aufführung. Ein Mitschnitt von DER SPRUNG ÜBER DEN SCHATTEN (Krenek)
ist als CD bei CPO erschienen. Er dirigierte Sinfonieorchester in
Deutschland, Schweiz, Slowenien, Italien, Korea, Frankreich und
Südafrika und leitete eine Tournee des Kapstadt-Sinfonieorchesters in
Taiwan sowie eine Tournee des „Philharmonique de Lorraine" in
Deutschland. In den Opernhäusern Kapstadt, Johannesburg, Pretoria,
Metz, beim Festival de Carpentras und in Eutin machte er verschiedene
Opernproduktionen, darunter WOZZECK, ZAUBERFLÖTE, MARGARETHE, CARMEN,
TOSCA, RIGOLETTO und LE PESCATRICI (Haydn). Eine Schallplatte mit Musik
von Victor Fenigstein spielte er mit dem Radiosinfonieorchester
Luxemburg ein. Eine dieser Aufnahmen, von Seventeen Millions , ist auch
von der Luxemburger Gesellschaft für Neue Musik auf CD herausgegeben
worden. 1991 machte er eine CD mit dem „Arcade-Trio” (New York) und dem
Kölner Rundfunkorchester (JMT). Seitdem folgten mehrere Aufnahmen für
den WDR mit Solisten wie Jusuf Lateef, Marilyn Crispel, John Taylor,
Django Bates und John Surman. Zuletzt kamen drei Uraufführungen mit
Werken von Gerry Hemingway, Manfred Niehaus und Peter Michael Hamel und
zwei Werke von Joachim Kühn (mit dem Komponist als Solist) dazu. Die
meisten dieser Aufnahmen sind auch auf CD erschienen und die
Zusammenarbeit mit dem WDR wird fortgesetzt.
Von August 1991 bis Juli 1997 war David de Villiers
Generalmusikdirektor des Stadttheaters Giessen. Pro Spielzeit
dirigierte er drei bis vier Opern, plante und leitete die
Sinfoniekonzerte, Kinder- und Serenadenkonzerte. 1993 leitete er das
erste Konzert des neugegründeten Kammerorchesters Appassionato in Metz
und leitete auch weitere Konzerte. Beim 1. Festival zeitgenössischen
Musiktheaters in Leipzig im März 1995 dirigierte er DER ZLOF KOMMT von
Alexander Kowalski.
Im Mai 1998 wurde er als Professor für das Hochschulorchester und die
Dirigentenklasse an die Folkwang-Hochschule Essen berufen. Zur Zeit ist
er regelmäßiger Gastdirigent beim Radiosinfonieorchester des
Radiotelevision Slovenia in Ljubljana. Seit Oktober 2001 leitet er auch
das Hochschulorchester der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.
Durch Zsigmond Szathmáry (selbst Schüler von Helmut Walcha) wurde
Hans-Josef Knaust
sowohl die Bachinterpretation geprägt, als auch die
deutsche Romantik mit Liszt und Reger besonders gefördert. Darüber
hinaus ergaben sich entscheidende Impulse zur Interpretation
avantgardistischer Orgelmusik, als deren renommierter Interpret
Zsigmond Szathmáry gemeinhin gilt. In der Klasse von André Isoir stand
vor allem die französische Klassik im Mittelpunkt; von dort wurden
Querverbindungen zum Werk Johann Sebastian Bachs beleuchtet. Größtes
Interesse galt daneben selbstverständlich den Werken der französischen
Romantik - allen voran Franck, Widor und Vierne - sowie der klassischen
Moderne mit Alain und Messiaen. André Isoir steht als Schüler von
Rolande Falcinelli und Edouard Souberbielle (welcher selber Schüler von
Louis Vierne war) in direkter Deszendenz zur großen französischen
Orgeltradition. Am Salzburger Mozarteum war Nikolaus Harnoncourt
maßgeblich im Hinblick auf das Verständnis der Ästhetik, Interpretation
und Semantik barocker Musik im umfassenden Sinne. Die natürlich
übergreifenden Betrachtungen von Instrumental- und Vokalmusik vom
Frühbarock bis hin zu Mozarts Werk kam Hans-Josef Knausts eigenem
Interpretationsstil barocker Orgelmusik entscheidend zugute. Studien in
erweiterter Harmonielehre bei Ernst Ludwig Leitner führten zu
eingehender Beschäftigung mit den Werken Hindemiths und Schönbergs. Im
Rahmen dieser Studien entstanden einige Eigenkompositionen für Orgel
und Chor. In der Dirigiertechnik verdankt Hans-Josef Knaust Michael
Gielen entscheidende Weiterbildung sowohl in der Schlagtechnik als auch
im Hinblick auf Interpretation orchestraler Musik, genaues Aushören
symphonischer Partituren sowie vertiefte Analyse der Gesamtanlage
großer symphonischer Werke. |
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Programm
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Aram Khatchaturian |
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Sinfonie Nr. 3 |
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(1903-1978)
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Symphony Poem (Triumphal Poem) |
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Camille
Saint Saëns |
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Sinfonie Nr. 3
c-moll op. 78 für Orgel und Orchester |
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(1835-1921)
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Adagio - Allegro
moderato, Poco Adagio Allegro moderato - Presto - Maestoso - Allegro |
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Gefördert durch
Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes
Nordrhein-Westfalen
und dem Landesmusikrat NRW
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Änderungen
und Irrtümer vorbehalten!
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