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TRIO MELIDO
formt seinen eigenen, originellen Sound, mit inspirierenden
Improvisationen,
spannender Virtuosität und rhythmischem Groove. Der feurige Klang der
Harfe,
die Klarheit der Gitarre und der kraftvolle und farbenfrohe
Facettenreichtum
der Percussion gestalten die einzigartige Klangvielfalt des Trios.
Die "Vielsaitigkeit"
spiegelt sich in den spannenden Eigenkompositionen und freien
Improvisationen
des Trios wieder. Mit rhythmischen und melodischen Einflüssen aus
Orient und
Okzident und mit Bearbeitungen von traditionellen Songs knüpft Trio
Melido ein
Band zwischen den Kulturen der Welt. Solistische Individualität,
lebendiges
Zusammenspiel und Spontaneität geben den Auftritten eine ganz besondere
Note.
Frank Does, guitars
Bei dem
Gitarristen ist die Beeinflussung der klassischen Gitarre ebenso
unüberhörbar
wie die der E-Gitarre des Fusionjazz und des Rock. Die Konzertgitarre
setzt er
mit klassischem Ton und Technik ein und erwirkt dadurch eine sich
gegenseitig
ergänzende Verwebung mit den Saiten der Harfe. Mit verzerrten
E-Gitarrensounds
erweitert er das klangliche Spektrum des Trio Melido. Dabei entwickelt
Frank
Does einen eigenen Stil in Richtung Funk und Soul. Seine Kompositionen
spiegeln
die Liebe zu diesen unterschiedlichen Stilrichtungen wieder. Seine
Fingerfertigkeit und sein Umgang mit verschiedenen Sounds prägen das
Klangbild
des Trios auf besondere Weise.
Raphaël
Pinel, celtic
harp, chromatic harp, vocals, concertina, tin-whistle
Zu den speziellen Fähigkeiten des
außergewöhnlichen Harfenisten gehören die polyrhythmischen
Überlagerungen
zwischen linker und rechter Hand über ungerade Taktzahlen. Raphael
Pinel ist
einer der wenigen Harfenisten, der die Improvisation über alle Tonarten
beherrscht, was bei der keltischen Harfe instrumentenbedingt ein
schwieriges
Unterfangen darstellt. Sein Spiel berührt den Zuhörer mal zart, bringt
ihn
spritzig-witzig zum Schmunzeln oder nimmt ihn auf ekstatische
Höhenflüge mit.
Als Multiinstrumentalist greift er auch mal zur Konzertina oder zur
Flöte. Sein
französisch- und englischsprachiger Gesang gibt einigen Kompositionen
ein
spezielles Flair.
Boris Becker,
percussions, drums, vocals
Neben den typischen
Handfähigkeiten eines Percussionisten wie Conga - und Bongospiel und
„Allem was
klappert und klingelt" setzt Boris Becker auch seine Füße mit
Bass-Drum,
Hi-Hat und Glocke ein. Mit der Vielfältigkeit seines Instrumentariums
entwickelt er eine eigene Stilistik. Seine spielerische Leichtigkeit
erzeugt
Weite und Offenheit. Gleichzeitig setzt er rhythmische Impulse, baut
Spannung
auf, erweitert Melodien und kontrastiert harmonische Linien. Bei dieser
Vielschichtigkeit spielt der hervorragende Timekeeper mit viel
Sensibilität und
ergänzt die Saiteninstrumente auf interessante und kreative Weise.
Einige
Stücke bereichert er durch seinen Gesang.
Markus Hinz, seit
2001
Kantor an St. Antonius in Düsseldorf
Ober- und Niederkassel, studierte Katholische Kirchenmusik (A-Examen)
und Orgel
(Künstlerische Ausbildung bei Prof. Johannes Geffert) an der Hochschule
für
Musik in Köln. Zu seinen musikalischen Schwerpunkten gehören neben
Neuer Musik
und Orgelmusik von Sigfid Karg-Elert auch das Neue Geistliche Lied,
Gospel und
Jazz. 2008 erhielt er das Kantorenkompositionsstipendium der Stadt
Düsseldorf.
Seine Kompositionen sind von der amerikanischen minimal music
beeinflußt.
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